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Anolis terraealtae


1.0 Anolis terraealtae terraealtae (Terre de Haut, 40m ü. NN)


1.0 Anolis terraealtae terraealtae (Terre de Haut, 10m ü. NN)


1.0 Anolis terraealtae terraealtae (Terre de Haut, 40m ü. NN)


1.0 Anolis terraealtae terraealtae (Terre de Haut, 80m ü. NN) Terrarienaufnahme



0.1 Anolis terraealtae terraealtae (Terre de Haut, 80m ü. NN)


Habitat von  Anolis terraealtae terraealtae (Terre de Haut, 0m ü. NN)


Habitat von  Anolis terraealtae terraealtae (Terre de Haut, 40m ü. NN)


Habitat von  Anolis terraealtae terraealtae (Terre de Haut, 90m ü. NN)

Anolis terraealtae lebt auf der Inselgruppe Les Saintes, südlich von Guadeloupe. Früher wurde er als Unterart von Anolis marmoratus gezählt (HESELHAUS & SCHMIDT 1994). Heute werden zwei Unterarten anerkannt: Anolis terraealtae terraealtae und Anolis terraealtae caryae (BREUIL 2002). Die Männchen von Anolis terraealtae terraealtae haben als Grundfarbe meist ein schmutziges, helles beige. Hin und wieder gibt es auch Tiere mit einer leicht türkisen Grundfarbe. Auf dieser Grundfarbe zeigen die Männchen einen sehr unregelmäßigen ockerfarbenen bis sattgelben Fleck auf den Flanken im Bereich der Vorderbeine. Dieser Fleck kann sich im Extremfall vom Hals bis kurz vor die Hinterbeine erstrecken, oder aber fast gänzlich fehlen. Immer haben die Tiere einen dicken, sattgelben Augenring. Charakteristisch ist ein angedeuteter heller Lateralstreifen, der hinter den Vorderbeinen ansetzt und nach hinten schnell ausläuft. Einige Männchen zeigen besonders auf der Grundfarbe des Vorderkörpers ein zartes helles Muster aus Punkten und Linien. Die adulten Weibchen sind graubeige gefärbt und haben einen schwachen, hellen Rückenstreifen. Sie besitzen ebenfalls den angedeuteten Lateralstriefen und die gelben Augenringe, die auch bis auf den Oberkopf ausgedehnt sein können.

Die Vegetationsform auf Terre de Haut ist ein tropisches Trockengehölz oder Offenwald mit vielen etwa 10m hohen schlanken Bäumen. Anolis terraealtae lebt meist paarweise an den etwas größeren Bäumen in Wegnähe. Wenn die Temperatur tagsüber auf über 30°Grad ansteigt, findet man die Tiere wie alle anderen Anolis-Formen vom Guadeloupe Archipel ausschließlich im Schatten. Anders als der in seinen Ansprüchen sonst sehr ähnliche Anolis ferreus bewohnt Anolis terraealtae auch Bereiche mit dichterem Bewuchs. Wichtig scheint nur das Vorhandensein von einem geeigneten Baum. Die Weibchen gehen zur Nachrungssuche bis auf den Boden, während adulte Männchen meist in etwa 1,5m Höhe zu finden sind.